09.11.2018 – Leserbrief von Jürgen Rheintal

Veröffentlicht in der RHEINPFALZ:

Kurz Demos – Leute Aufwachen – Kandel verlassen ist der falsche Weg.

Tut mir leid, mir platzt langsam der Kragen. Da werden polizeibekannte Rechte, die Straftaten gegen Kandeler Bürger und weitere Verstöße begangen haben, von hunderten Polizisten durch Kandel geleitet. Begleitet von stundenlangem Hubschrauberlärm. Geschützt durch doppelte Polizeiketten. Ein Durchkommen, z.B. zum Krankenhaus, ist nicht mehr möglich.

Die Rechten dürfen ihre menschenverachtenden Parolen ungehindert rausschreien. Sie legen ihre Marschrouten nach Gutdünken fest. Ändern sie kurzfristig. Machen was sie wollen. Offensichtlich geschützt von Polizei und Kreisverwaltung. Gegendemos werden eingeschränkt oder verboten. Herr Kurz und seine rechten Freunde bekommen immer Recht.

Der Herr Landrat kommt Samstagmittag kurz zum Selfi-Posten vorbei (altes Rathaus) und verschwindet sofort wieder. Ein Schelm, wer sich was dabei denkt. Seine Behörde behindert zwischenzeitlich massiv den Widerstand gegen diese Demokratiefeinde.

Der feine Herr Kurz möchte den Druck auf Kandel wohl weiter erhöhen und meldet nun die Demos im 14 täglichem Rhythmus an. Er fühlt sich nach eigener Aussage sehr wohl in Kandel. Kein Wunder bei der Vorzugsbehandlung. Er hat sich sogar beim Bienwaldmarathon angemeldet und steht auf der Starterliste. Anzunehmen, dass er seine Rechten Freunde mitbringt, um den Marathon für seine Zwecke zu instrumentalisieren. Das ist ein nicht vertretbares Sicherheitsrisiko für die ganze Veranstaltung.

Leute, aufwachen! Samstags Kandel zu verlassen oder zuhause zu bleiben ist der falsche Weg diese Plage loszuwerden.“

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